UMGEBUNG

Im Wappen ein Bär, Wasserwellen und Nadelbäume... das ist kein Wunder, weil die Region Orava vor allem für ihre wunderschöne Natur, saubere Luft und Atmosphäre bekannt und zu Recht darauf stolz ist. Sie bezaubert jeden Besucher dieses malerischen Landstrichs. Soweit das Auge reicht, erstreckt sich die grüne Hügellandschaft, die auch im Winter die naturliebende Seele beruhigt, wenn sie von einer schneeweißen Decke verhüllt wird.

Egal ob Winter, oder Sommer, die Region Orava hat ihren Besuchern viel zu bieten. Das reiche Angebot umfasst Fuß- und Radwanderungen, Landtourismus, Reitsport, Bergsteigen, Wassersport, Segeln, Windsurfen, Rudern, Schwimmen, Rafting, Angeln, Skifahren und Langlaufen...

Geschichte und Kunst

Die erste urkundliche Erwähnung der Region Orava (dt. Arwa) entstammt einer Urkunde aus dem Jahr 1265, mit der König Béla IV. Pflichten und Privilegien königlicher Untertanen der Region Liptov (dt. Liptau) regelte. In dieser wird die Zollstelle in der Gemeinde Tvrdošín erwähnt. Der sog. Dreißigste wurde auf einer bedeutenden Handelsstraße erhoben, die durch das Tal des Flusses Orava nach Polen führte, und zum Transport von Tuch, Salz, Blei und verschiedenen anderen Gütern nach Ungarn genutzt wurde. Die Region Orava war auch in dieser Zeit bewohnt, was eine weitere Urkunde aus dem Jahr 1267 belegt. König Béla IV. schenkte mit ihr den Enkeln des Gespans von Zvolen, Detrik, die Gemeinden Varín, Žilina und Teplička im Tausch gegen die Region Orava samt ihrer Burg.

Der Begriff „possessio Arwa.....cum castro“ schloss nicht nur die Burg Orava und ihre unmittelbare Umgebung ein, sondern höchstwahrscheinlich auch eine größere Ansiedlung mit einer Zollstation, mehrere historisch belegte Landadelssitze sowie das gesamte Gebiet der damaligen Region Orava. Es ist anzunehmen, dass hier bereits Mitte des 13. Jahrhunderts auch kleinere Dörfer existierten, die erst später urkundlich belegt sind